Der Autor
Dr. rer. nat. Harald Zycha ist Naturwissenschaftler, hat Physik studiert und in Physikalischer Chemie promoviert. Er hat mehrere Jahrzehnte als „orthodoxer“ Physiker gelebt und gearbeitet, hat an diese Wissenschaft fester geglaubt als so mancher andere, hat im Bereich der technisch-wissenschaftlichen Informatik so manche Pionierarbeit geleistet. Er hat seinen Kindern alle Impfungen angedeihen lassen, die zu ihrer Zeit üblich waren, und die Naturheilärzte und Homöopathen belächelt.
Der Umschwung in seinem Denken kam, als er sich in seiner Tätigkeit als freiberuflicher Software-Entwickler schlimmsten Auswüchsen der Industrie-Kriminalität ausgesetzt sah und sich ihrer nicht mehr erwehren konnte, er sah sich gezwungen „auszusteigen“. In seinem Versuch, diesen Erscheinungen von ihren Motiven her nachzugehen, wurde er mehr und mehr in Richtung der Philosophie abgetrieben.
Ab 1988 beschäftigt er sich ausschließlich mit den philosophischen und wissenschaftstheoretischen Grundlagen von Physik und Medizin. Hierbei kam er gewissermaßen vom Regen in die Traufe, das Gesamtbild rundete sich ab: Die heutigen großen Probleme in der Wirtschaft, in Gesundheitswesen und Ökosystem, mit der ständig zunehmenden Kriminalität in allen ihren Bereichen, lassen sich als Auswüchse einer verfehlten materialistischen Naturwissenschaft verstehen. Die prinzipiellen Defekte von Physik und Medizin zwingen zu Täuschung und Betrug, letztlich zur Zerstörung unserer Lebensbedingungen.
Über seine naturphilosophischen Arbeiten erschloß sich ihm das innere Wesen des Ganzheitsprinzips. Bereits im ersten Jahr 1988 stand schon dessen Schema (Kreise und Verbindungen, siehe das Buch) fest auf dem Papier. In den folgenden Jahren folgten einschlägige Vorträge an Universitäten und besonderen medizinischen Einrichtungen, der erste 1992 bei der Medizinischen Woche in Baden-Baden, sowie entsprechende Veröffentlichungen. Es dauerte aber noch rund zwanzig Jahre, bis das Konzept die im vorliegenden Buch erkennbare Reife und innere Geschlossenheit erlangen konnte, wobei sicher auch die in den letzten Jahren erfolgten großen Fortschritte in der PC-Informatik besonders hilfreich waren.
Es ist sein großer Wunsch, über das hier nun präzise beschriebene Kybernetische Konzept der Ganzheit in der breiteren Öffentlichkeit eine heilsame Diskussion in Gang zu bringen. Da aber bisher eine Bereitschaft zu einer fairen Diskussion bei den für unsere Bildung verantwortlichen Hochschulvertretern kaum vorzufinden ist, wendet er sich mit seinem Anliegen neben der interessierten Laienschaft auch ganz besonders an die geistig noch flexiblere studentische Jugend. Nicht zuletzt geht es ja um ihre Zukunft.
Noch ein kleiner Hinweis zum Nachdenken: Mit dem Internet selbst befinden wir uns in unserer geistigen Entwicklung bereits auf dem Weg zur Ganzheit. Niemals zuvor hatte die Menschheit solche Möglichkeiten zu einer geistigen Verbundenheit. Die geistige Vernetzung macht das Wesen jeder höheren Ganzheit aus. Wir müssen nur noch lernen, mit dieser Vernetzung, die zugleich die einzelnen Menschen „durchsichtig“ macht, vertrauens- und verantwortungsvoll umzugehen. Hier liegen Chancen und Gefahren dicht beieinander. Wenn wir den richtigen Umgang schaffen, haben wir einen echten Evolutionsschub zu einer höheren Stufe des Menschseins erreicht.
Ausgewählte Vorträge und Veröffentlichungen von Dr. Harald Zycha:
"Neue Paradigmen in der Medizin" Vortrag bei der Medizinischen Woche Baden- Baden 1992, veröff. in: Erfahrungsheilkunde Nr. 6 u. 7, 1993
Beitrag zum interdisziplinären Gespräch "Auf der Suche nach Wegen aus der Medizinkrise" Medizinische Woche Heidelberg 1993, veröff. in: ibw Deutsches Institut für Bildung und Wissen, BzD 20, 1994
- "Zur wissenschaftlichen Begründung der Homöopathie aus dem Ganzheitsprinzip"
in: Allgem. Homöopath. Zeitung Nr. 2 u. 3, 1994 Organon der Ganzheit. Haug Verlag 1996
"Was eint die Heilkunde? - Ihre Grundlagen aus ganzheitlich-kybernetischer Sicht" Festvortrag zur Eröffnung des 92. ZÄN-Kongresses am 6.3.1997 in Freudenstadt, veröff. in: Ärztezeitschr. für Naturheilverf. Nr. 8, 1997
"Theorie und Erfahrung in der Medizin - Orthodoxe Wissenschaft und ganzheitliche Kybernetik" Vortrag beim 3. Wissenschaftlichen Symposium der Stiftung "Paracelsus heute" in Einsiedeln am 19.10.1997, veröff. in: Forschende Komplementärmedizin Nr. 5/Suppl. S1, 1998; Z. für Ganzheitl. Tiermedizin Nr. 2 u. 3, 1998; Arzt & Praxis Nr. 1 u. 2, 1999
"Ganzheitliche Kybernetik: Fundament einer ganzheitlichen Medizin" Vortrag an der Universität Heidelberg am 16.6.1998 im Rahmen des Projektes GANIMED (Ganzheit in der Medizin), veröff. in: Naturheilpraxis Nr. 5 u. 6, 1999; raum&zeit Nr. 103, 2000
"BSE - Symptom der Krise eines Weltbildes" Z. Ganzheitliche Tiermedizin 2001; 15: 64-67
Vorträge und Publikationen des Autors sind vielfach im Internet gelistet.
